Auf der ICSR + Art 2026: Im Austausch mit der internationalen Mensch-Roboter-Community

 

Zwischen dem 01. und dem 04. Juli 2026 fand in London, Vereinigtes Königreich, die ICSR statt. Vor Ort mit dabei waren Lukas Erle, André Helgert, Jana Figge und Prof. Dr. Sabrina Eimler. Sie präsentierten insgesamt drei Beiträge der Arbeitsgruppe um Prof. Dr. Sabrina Eimler und Prof. Dr. Carolin Straßmann.  

Im Beitrag „A Decade of Human-Robot Interaction through Immersive Lenses: A Literature Review on Extended Reality as a Research Instrument in Social Robotics“ (Autor:innen: André Helgert, Prof. Dr. Carolin Straßmann, Prof. Dr. Sabrina Eimler) untersuchte das Team insgesamt 6.527 wissenschaftliche Publikationen zur Verwendung von Extended Reality (XR) in der Mensch-Roboter Interaktion. Ziel war es herauszufinden, ob und wie XR-Technologien verwendet werden, um soziale Roboter zu untersuchen.


Der Beitrag „‘Heed My Words‘ – Gender, Embodiment, and Recommendation Timing in Robot-Supported Decision-Making Processes“ (Autor:innen: Prof. Dr. Sabrina Eimler, Lukas Erle, Prof. Dr. Carolin Straßmann) beschäftigt sich mit der Frage, welche Faktoren einer robotischen Empfehlung eher dazu führen, dass Menschen der Empfehlung des Roboters nachkommen. Dabei wurden Faktoren wie die Verkörperung des Roboters, der Zeitpunkt der Empfehlung und das Geschlecht der Nutzer:innen genauer analysiert.


Als Fortsetzung der Bestrebungen des Teams, zur Debatte um inklusive und diversitätssensible Forschung beizutragen, stellt der Beitrag „Who Are We Designing For? Insights from an Expert Workshop on Diversity in Human–Robot Interaction“ (Autor:innen: Lukas Erle, André Helgert, Prof. Dr. Carolin Straßmann, Prof. Dr. Sabrina Eimler) die Meinungen und Erfahrungen von internationalen Forschenden zu den Themen Diversität und Inklusion in der Mensch-Roboter Interaktion zusammen. Der Beitrag basiert auf einem interdisziplinären Workshop, der 2025 auf der IEEE RO-MAN Konferenz vom RuhrBots-Team und weiteren internationalen Forschenden organisiert wurde. Der Beitrag wurde für die Auszeichnung als Best Paper nominiert.


Der Beitrag von Jana Figge zum Thema: „Active Constructive Responding in Social Robots vs. Voice Assistants“ wurde ebenfalls auf der ICSR  präsentiert (Autor*innen: Jana Figge, Prof. Dr. Carolin Straßmann). Die Studie untersucht, wie soziale Technologien wie Roboter und Sprachassistenten durch aktiv-konstruktives Reagieren positive Emotionen fördern und das Stresserleben von Studierenden beeinflussen können. Der Beitrag wurde für die Auszeichnung als Best Short Paper nominiert.

Alle drei Beiträge stellen aktuelle Forschungsarbeiten des RuhrBots Kompetenzzentrum (16SV8693) gefördert vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt dar.


Alle weiteren Informationen zur diesjährigen Konferenzen sind hier zu finden: https://icsr2026.uk/